Barrierefrei in den Urlaub

Krankheit schränkt ein, grenzt häufig auch aus. Wer sich nicht aufgeben will, muss immer wieder nach neuen Lösungen suchen. Das Radfahren ging schon lange nicht mehr, das Wandern erst recht nicht, dafür reicht die Luft in der von Krankheit zerstörten Lunge nicht mehr aus. Zunächst skeptisch, aber neugierig genug, stand ich dem Angebot von Thomas Winkler vom Reisebüro „Fern und Meer“ in Eberswalde gegenüber, der mir für meinen Ostseeurlaub auf Usedom ein Elektro-Fahrrad auf Leihbasis zur Verfügung stellte, das neueste Angebot seines Unternehmens. Meine Begeisterung war groß, als ich feststellte, dass der Pedaltritt ohne große Lungenbelastung ein leichtes Fahren, selbst im hügeligen Gelände auf Usedom, ermöglicht und mir meinen Aktionsradius entsprechend erweiterte. Für Betroffene ist der Mobilitätszuwachs mit einem E-Bike ein deutlicher Zuwachs an Lebensqualität und in meinem Fall die Initialzündung für den Kauf eines eigenen Rads. In meiner Funktion als Vorsitzender der Patientenorganisation Alpha1 Deutschland werde ich diese Möglichkeit der Barrierefreiheit meinen Mitgliedern empfehlen und den Eberswalderinnen und Eberswaldern mit und ohne Einschränkungen auch.

Gernot Beier, Melchow

ein Kommentar zu “Barrierefrei in den Urlaub”

  1. Radabnehmer sagt:

    Den Urlaub nebenan entdecken und auch Deutschland als Urlaubsland entdecken, kann ich allen nur empfehlen. Ein Trip ans Wasser und raus aus der Stadt dauert nicht lange. Mit dem E-Fahrrad über Usedom fahren, klingt auch ziemlich nett.

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